Tubafest
Anno 1988 wurde nach Möglichkeiten gesucht für den Verein
eine Tuba zu erwerben. Die Idee war, ein kleines Fest zu
veranstalten, so viele Speisen und Getränke vorzubereiten,
dass es für den Eigenverbrauch zu viel war und man so es
gezwungenermaßen verkaufen musste. So wurde 1988 im
Feuerwehrhaus das erste Gartenfest der Musikkapelle
Tubafest genannt. 1991 wurde das Fest vom Feuerwehrhaus zum
Dunstmoa Anwesen verlegt, um dem ganzen eine ländlichere
Note zu geben. Oder war es doch aus Platzgründen?
Nachdem nun weit über 600 Gäste kommen, ist das Angebot
an Essen und Trinken stark gewachsen. Jedes Jahr wird auch
eine Kampfgaudi abgehalten. Dabei versuchen eine Gruppe aus
3 Personen, irgendwelcher Abordnungen, Vereine oder
zufällig am selben Tisch sitzend, sich in wissenschaftlich
erprobten Wettkämpfen.
z.B. Wettsageln, Kirschkernspucken, Holzrichten,
Arschraten, Bobbycarfahren, Preissingen, Nudelwoiglerlauf
usw.
Hierbei gibt ein jeder Athlet sein bestes. Der olympische
Gedanke, dabei sein ist alles, steht bei der Kampfgaudi
nicht im Vordergrund, denn jeder will gewinnen. Mit
Adrenalin bis unter die Haarspitzen beginnt um ca. 14 Uhr
der Wettkampf.
Die Preissn, äh Preise sind jedes Jahr aufs Neue für die
Adrenalinschübe verantwortlich und lassen den olympischen
Gedanken, wie vorher erwähnt, in den Hintergrund rücken.
Weiter gibt es eine Sauverlosung und eine Schätzspiel. Und selbstverständlich unterhalten wir musikalisch auch vom Frühschoppen bis in die späten Abendstunden. Bis die meisten der Gäste dann in die Bar verschwinden und glücklich an einem solchen Ereignis teilhaben zu dürfen, zufrieden nach Hause gehen.